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Frank Goosen //

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Der Haken an dem Haken

Im Hotel ist gestern erstmal der Garderobenhaken aus der Wand gefallen, als ich meine Jacke drangehängt habe. Das ist wohl schon mal jemandem passiert. Der hat dann den Haken mit Klopapier umwickelt und wieder ins Loch gesteckt. Schön, wenn man handwerklich begabt ist. Meine Frau meint, man könne das auch mit Zahnpasta statt mit Klopapier machen. Stelle fest, dass meine Tube fast leer ist.

Böll, Bahn, Dschungelcamp

Selten genug, dass man bei der Bahn an Böll denken muss, aber heute stimmt es: Der Zug war pünktlich. Ist ja ohnehin viel öfter der Fall als man so meint, auf die Bahn einteufeln ist Volkssport, also langweilig - was natürlich wieder Quatsch ist, also der Anschluss mit also, denn Fußball ist auch Volkssport, und der wird mir irgendwie nicht langweilig, beziehungsweise: langweilig ist nicht das richtige Wort.

Wir fahren über eine Brücke zwischen Dortmund und Hamm, während unten drunter ein Laster von Erdinger durchfährt. Schöne gegendiagonale Bewegung, einer Filmsequenz würdig.

Derzeit läuft wieder Dschungelcamp. Muss man natürlich ablehnen. Bedient aber auch etwas in mir, dem das Spaß macht. Diesen Teil meiner selbst lehne ich natürlich ab. Wenden wir es mal so: Dschungelcamp muss es geben, weil es sonst die Kolumne von Anja Rützel bei Spiegel online nicht geben würde, und das wäre sehr schade.

Wir rollen durch Selmig. Auch ein schöner Satz.